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V/A "Kitsuné Maison - Sweet 16"



Das angesagte Pariser Rotfuchs-Label ist zwar selbst erst 12 Jahre alt – aber seine „Kitsuné Maison“-Compilation-Serie geht diesen Herbst bereits in die 16. Runde: Die „Sweet 16“ zelebriert die Jugend und – wie immer – den Sound von morgen. Auch für die 16. Auflage der gefeierten Compilation-Serie aus dem Hause Kitsuné bleiben die Pariser ihrem Motto treu: Heute vorstellen, was morgen durch die Decke geht. Während dieses Mal obendrein auch 23 (!) ausgewählte Illustratoren am Artwork des am 7. November erscheinenden Albums mitgewirkt haben, gibt der Untertitel „Sweet 16“ bereits die klangliche Ausrichtung vor, denn der Vibe geht tatsächlich in Richtung Geburtstags-Party eines 16-jährigen Girls: „Wer bitte würde denn nicht gerne noch einmal 16 sein“, fragt Gildas Loaec, der Mitbegründer von Kitsuné, „wenn man alles noch vor sich hat, man alles noch entdecken kann?! Die Kernidee hinter Maison 16 ist natürlich immer noch dieselbe, aber insgesamt klingt dieses Album irgendwie sanfter, gefühlvoller als die Vorgänger-Compilations. Trotzdem hoffe ich, dass die Leute es auch facettenreich und wild und tanzbar genug finden werden; aber es hat eben diesen gewissen Tiefgang, diesen weiblichen Touch.“ 


V/A "Ten Cities"



“Ten Cities” - Das sind 50 DJs, Musikproduzenten und Musiker aus 10 Städten in Europa und Afrika, die sich in gemeinsamen Produktionen und Konzerten begegnen. TEN CITIES war gekommen, um etwas auszuprobieren in Nairobi und Lissabon, Luanda und Neapel, Berlin, Bristol und Johannesburg sowie Kairo, Kiew und Lagos. Diese zehn Städte auf zwei Kontinenten – Afrika und Europa – hat das Projekt miteinander kurzgeschlossen, speziell ihre Clubkulturen, ihre Produzenten von elektronischer Tanzmusik. Um zu sehen, was sie gemeinsam haben und wo sie sich unterscheiden. Und natürlich auch, um neuartige (elektronische, tanzbare, also: Club-) Musik zu produzieren – von Musikern wie Diamond Version (Raster-Noton), Pinch (Tectonic), Rob Smith (Smith&Mighty/RSD), Dirty Paraffin (Hyperdub) oder MC Sacerdote, Vakula, Sasha Perera und den Gebrüdern Teichmann.


Wild Child „The Runaround“



Nachdem die US-Indiefolk-Sensation Wild Child letztes Jahr mit ihrem Song „Living Tree“ in den Jahres-Top-10 von NPR gelandet war und parallel dazu gleich fünf weitere Songs auf den ersten Platz der Hype-Machine-Charts katapultiert hatte, meldet sich die sechsköpfige Band aus Austin diesen Herbst mit ihrem zweiten Album zurück: „The Runaround“ erscheint am 21. November auf Ben Kwellers neuem Label Noise Company. Da sie inzwischen bei diversen großen Festivals aufgetreten sind und ihre Spotify-, Soundcloud- und YouTube-Accounts weit über acht Millionen Plays verzeichnen, kann man von einem Geheimtipp sicherlich nicht mehr sprechen: Bereits „Crazy Bird“, die erste Single von „The Runaround“, ging geradewegs auf Platz 1 der US-Airplay-Formatcharts (Specialty Radio) und verzeichnet allein bei Soundcloud über eine halbe Million Plays... 


FLYING LOTUS “YOU’RE DEAD!“



Mit You’re Dead! lädt Flying Lotus zu einer schamanischen Pilgerfahrt in die psychedelischen, uns unbekannten Abgründe des unendlichen Jenseits. Zugleich rastlos und kontemplativ, verzweifelt und ausgelassen, ist sein neues Album eine Ode auf all diejenigen, die zu früh, zu plötzlich, zu unerwartet verstorben sind – die also gänzlich in eine andere Welt übergetreten sind –, aber es soll genauso denjenigen Trost spenden, die auf dieser Seite über den Verlust eines geliebten Menschen trauern, Hinterbliebene im Hier und Jetzt. You’re Dead! ist eine vertonte Grabrede, eine musikalische Erkundungstour, nicht zuletzt eine Pforte zwischen diesen beiden, parallel existierenden Welten. 


Olivia Pedroli "A Thin Line"



Olivia Pedroli’s viertes Album “A Thin Line” wurde aufgenommen und produziert in Reykjavik von dem Isländer Valgeir Sigurðsson (Björk, Coco Rosie, Bonnie Prince Billy, Feist…), wie auch schon ihr vorheriges Album “The Den” (2010).Getrieben von dem Wunsch ihre Zusammenarbeit zu vertiefen und die Grenzen zwischen Klassischer Musik, Folk und experimenteller Musik auszuloten, entwickelte sich „A Thin Line“ in mehreren Abschnitten und bewegt sich auf dem schmalen Grad der eigenen Dualität und Widersprüchen. Das Album ist inspiriert von den Momenten, wo Zweifel auf Gewißheit trifft, wenn alles plötzlich klar ist und nichts endgültig.


Burnt Friedman w/ Daniel Dodd-Ellis “Cease To Matter”



Die 11 Sound-Poems, bzw. Poetry-Tracks verdanken ihre Wirkung weniger einer zielgerichteten, sinnbildenden Absicht, sondern glücklichen Zufällen, Cut-Ups und plötzlichen Einfällen während der Behandlung des Audio-Materials. Eher als ein komponiertes Narrativ entsprechen die Tracks damit u.a. der inneren Wirklichlichkeit der Autoren Burnt Friedman und Daniel Dodd-Ellis.


Lamb „Backspace Unwind“



Lamb waren von Anfang an ein Ausnahmephänomen in der elektronischen Musiklandschaft – weil die Chemie zwischen Lou Rhodes und Andy Barlow so besonders ist, weil sie aus ganz unterschiedlichen Ecken kommen, sie sich schon deshalb aneinander reiben mussten und müssen: Lou Rhodes ging es stets um Songs, um Melodien und Harmonien, dem Produzenten Andy Barlow hingegen eher um Beats und epische, elektronische Klanglandschaften. Das sechste Album von Lamb hört auf den Namen „Backspace Unwind“ und erscheint am 17. Oktober 2014. 


Wildbirds & Peacedrums “Rhythm”



Wildbirds & Peacedrums melden sich nach vier Jahren mit ihrem neuen Album Rhythm zurück – und klingen darauf ausgehungert, minimalistisch und alles andere als angepasst. Indem sie überflüssigen Ballast über Bord geworfen und den Kern ihres Sounds freigelegt haben, ist es dem Duo gelungen, die bedingungslose Direktheit, jene Muskelkraft, die sie sich jahrelang auf Tour antrainiert haben, auf ein Album zu bannen.


Attaque "On Ly Ou"



Auf seinem Debütalbum „ON LY OU“ lässt Attaque den klassischen Club-Sound hinter sich – und verbindet seine Techno-Wurzeln stattdessen mit Gitarren-Teppichen und epischen Melodien... 


„Master Mix: Red Hot + Arthur Russell“



Am 17. Oktober erscheint das neue Compilation-Album der Red Hot Organization (via Yep Rock), mit dem sich die US-Charity-Organisation und etliche beteiligte Künstler vor dem bahnbrechenden Werk des viel zu früh verstorbenen Cellisten/ Komponisten/ Electro-Pioniers Arthur Russell verneigen: „Master Mix: Red Hot + Arthur Russell“ vereint insgesamt 26 Coversongs von über 20 Künstlern! Mit dabei sind unter anderem Hot Chip, Sufjan Stevens, Phosphorescent, Blood Orange, The Autumn Defense und Lonnie Holley, die Russells grenzenlose Kreativität und Pionierarbeit würdigen und sich kollektiv vor seinem Werk verneigen, das alles von Electro/ Dance über Folk bis hin zu Klassik umspannt und „hypnotische, eingängige Alben, die ihrer Zeit weit voraus waren“, hervorgebracht hat (NPR).


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