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DJ Shadow „The Mountain Will Fall“ - Biografie 2016



„Was dieses Album letztlich ausmacht, sind die ganzen neuen Einflüsse, die ich dafür einbezogen habe. Ich wollte mich wegbewegen von der Wahrnehmung als der ’Sample Guy’. Dies ist kein reines Sample Album“, berichtet Josh Davis, besser bekannt als DJ Shadow, über sein fünftes Album „The Mountain Will Fall“. Da ist er wieder, diese Rastlosigkeit, dieser unbedingte Wille zum Experiment, zum Aufbruch auf unerforschtes Terrain: Ein Element, das Shadows Karriere in den letzten 25 Jahren stets definiert hat, und das auch auf dem neuen Album eine entscheidende Rolle spielt. 


Mark Pritchard „Under The Sun“



Under the Sun ist ein Album, das so nur Mark Pritchard aufnehmen konnte – aus einem simplen Grund: Weil kein anderer Musiker über eine vergleichbare Diskografie und einen vergleichbaren Erfahrungsschatz verfügt. Es ist ein Album, das auf den Einsichten und Erfahrungen aus einem Vierteljahrhundert basiert, in dem Pritchard die wichtigsten Subkulturen und -Szenen der elektronischen Musikwelt miterlebt, -geprägt und vorangetrieben hat, das auf Freundschaften und Kollaborationen mit Musikern verschiedener Generationen basiert sowie auf jahrelanger, intensiver Studioarbeit unter rekordverdächtig vielen Künstlernamen. Es ist der Sound eines Künstlers, der unfassbar selbstbewusst (und fast schon selbstverständlich) jedes beliebige Genre in Angriff nehmen kann – oder auch keines, wenn er will; der auch die allerneuesten musikalischen und technologischen Entwicklungen mitverfolgt, dabei aber tief verwurzelt ist in der Geschichte der zeitgenössischen Musik und ihrer jeweiligen Produktionsbedingungen. Zugleich ist es ein Album, das von persönlichen Erinnerungen an den ländlichen Südwesten Englands gespeist ist, besonders von der Grafschaft Somerset, aus der Pritchard stammt. Es sind Erinnerungen, die sich den Weg bis zum anderen Ende der Welt gebahnt haben (wo er lebt), entfernte Echos einer echten oder imaginierten Vergangenheit, die in Melodien zwischen Jazz, Folk und elektronischer Musik aufleuchten, durchschimmern in einem stetigen musikalischen Strom zwischen kontrolliertem Reizentzug und emotionaler Introspektion. 


Dani Siciliano „Dani Siciliano"



Nicht ohne Grund legt Dani Siciliano in diesem Jahr ein gleichnamiges Album vor: Obwohl es sich bereits um ihre dritte Solo-LP handelt, ist „Dani Siciliano“ ein über viele, viele Jahre hinweg gereiftes, unmissverständliches Statement, eine vertonte, realisierte Willenserklärung der US-Amerikanerin. Indem sie sich einerseits auf ihre Wurzeln zwischen experimentellem Pop und Electronica/ Dance-Sounds bezieht, zugleich aber auch vollkommen neue Klangregionen erforscht, hat die seit knapp 20 Jahren aktive Musikerin ein zutiefst persönliches Album geschaffen, das wie ein gefühlvoller Befreiungsschlag klingt. „Dani Siciliano“ erscheint am 10. Juni 2016 als LP, CD und Download. 


Brisa Roché "Invisible 1"



Manchmal ist es besser, seine Bewunderer auf Distanz zu halten. Für ihr erstes Album nach sechs Jahren „Invisible 1“ hat Brisa Roché genau das getan – und die Distanz hätte kaum größer sein können: Nach vier erfolgreichen Albumveröffentlichungen in Frankreich ist sie in ihre Heimat Kalifornien zurückgekehrt, allerdings nicht in jenes Kalifornien der sechsspurigen Highways und Palmen, sondern in jenes andere, weiter nördlich gelegene, wo Berglöwen durch die Wälder streifen und Mammutbäume alles andere überragen. Dort hat sie, versteckt in ihrem eigenen Home-Studio, ein Album geschaffen, ohne Eile, Song für Song, inspiriert von Produktionen, die ihr aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt zugeschickt wurden. Manche der beteiligten Produzenten haben etwas geschickt, das offensichtlich die Art von frühem Songwriting inspirieren sollte, für das „Brisa, die Jazzsängerin“, gerade erst in Frankreich angekommen, als die Twin Towers fielen, damals gefeiert wurde, als sie ihre Stimme auf den Bühnen von Paris präsentierte – was Journalisten wiederum immer wieder zu Vergleichen mit Billie Holiday inspirierte. Andere hingegen schickten Material, das ihre Vorliebe für den Avantgarde-Spirit von „Mystery Man“ von ihrem ersten Album für Blue Note Records durchschimmern ließ: betörender Pop, waghalsig und zuckersüß zugleich. Und wieder andere Producer ließen ihr Tracks zukommen, die in jene klangliche Kerbe von Hits wie „Whistle“ und „Call Me“ schlugen – Highlights also aus ihrer Psych-Folk-Phase.


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