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XJAZZ Festival Berlin 2016



Das Programm des XJAZZ Festival 2016 ist komplett! Vom 5. bis 8. Mai spielen insgesamt über 80 Bands in 11 Klubs und einer Kirche in Berlin. Schon am Nachmittag wird es dieses Jahr Konzerte bei freiem Eintritt rund um das Schlesische Tor geben. Mit fast 13.000 Besuchern 2015 ist das Festival mittlerweile eine feste Institution der Berliner Kulturlandschaft und hat sich national und international einen Namen gemacht. In diesem Jahr rechnen die Veranstalter mit rund 16.000 Besuchern.


Mark Pritchard „Under The Sun“



Under the Sun ist ein Album, das so nur Mark Pritchard aufnehmen konnte – aus einem simplen Grund: Weil kein anderer Musiker über eine vergleichbare Diskografie und einen vergleichbaren Erfahrungsschatz verfügt. Es ist ein Album, das auf den Einsichten und Erfahrungen aus einem Vierteljahrhundert basiert, in dem Pritchard die wichtigsten Subkulturen und -Szenen der elektronischen Musikwelt miterlebt, -geprägt und vorangetrieben hat, das auf Freundschaften und Kollaborationen mit Musikern verschiedener Generationen basiert sowie auf jahrelanger, intensiver Studioarbeit unter rekordverdächtig vielen Künstlernamen. Es ist der Sound eines Künstlers, der unfassbar selbstbewusst (und fast schon selbstverständlich) jedes beliebige Genre in Angriff nehmen kann – oder auch keines, wenn er will; der auch die allerneuesten musikalischen und technologischen Entwicklungen mitverfolgt, dabei aber tief verwurzelt ist in der Geschichte der zeitgenössischen Musik und ihrer jeweiligen Produktionsbedingungen. Zugleich ist es ein Album, das von persönlichen Erinnerungen an den ländlichen Südwesten Englands gespeist ist, besonders von der Grafschaft Somerset, aus der Pritchard stammt. Es sind Erinnerungen, die sich den Weg bis zum anderen Ende der Welt gebahnt haben (wo er lebt), entfernte Echos einer echten oder imaginierten Vergangenheit, die in Melodien zwischen Jazz, Folk und elektronischer Musik aufleuchten, durchschimmern in einem stetigen musikalischen Strom zwischen kontrolliertem Reizentzug und emotionaler Introspektion. 


Susanna "Triangle"



Unterwegs vom einen Ende der USA zum anderen, befand sich Susanna gerade im Flieger, als sie so etwas wie eine göttliche Eingebung hatte: Es war eine Epiphanie, eine Offenbarung, ein seltener Moment absoluter Klarheit, denn plötzlich, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, kam ihr eine ganze Reihe von zusammenhängenden Worten, Ausdrücken und Ideen in den Sinn. Ein Großteil dessen, was sie in jenen Momenten, weit über dem Boden, empfangen sollte, taucht nun in den gewichtigen, emotional-ausdrucksstarken Songtexten ihres 11. Studioalbums Triangle auf, in denen die Norwegerin immer wieder Fragen der Spiritualität verhandelt. Triangle erscheint am 22. April 2016 bei ihrem eigenen Label SusannaSonata im Vertrieb von Cargo.  


Colin Stetson "Sorrow"



Bekannt durch seine gefeierten Soloalben sowie Aufnahmen mit Künstlern wie Arcade Fire, Bon Iver, TV on the Radio, Feist und Animal Collective, legt der in Kanada lebende Multiinstrumentalist Colin Stetson am 8. April mit COLIN STETSON PRESENTS: SORROW - A REIMAGINING OF GORECKI’S 3RD SYMPHONY sein neues Album vor. Die vom polnischen Komponisten Henryk Górecki im Jahr 1977 geschriebene 3. Sinfonie op. 36 (Symfonia pieśni żałosnych – Sinfonie der Klagelieder) avancierte im Jahr 1992 zu einer der erfolgreichsten Klassik-Veröffentlichungen aller Zeiten, als sie unter dem Titel Symphony of Sorrowful Songs bei Elektra/Nonesuch erschien.


Faada Freddy "Gospel Journey"



In Frankreich bereits einer DER Newcomer, der im Zénith auftritt, der wichtigsten Konzerthalle des Landes und jetzt auch international in den Startlöchern steht: Faada Freddy veröffentlicht sein Debütalbum „Gospel Journey“ am 29. April bei Caroline International/Universal Music. Produziert wurde „Gospel Journey“, vielschichtiges Vokalkunstwerk und Pop-Statement zugleich, von As’, der zuvor unter anderem für Imanys gefeierten Erstling „The Shape Of A Broken Heart“ hinter den Reglern gestanden hatte (ein Platinerfolg in Frankreich und etlichen anderen europäischen Ländern). 


Mop Mop "Lunar Love"



Sun Ra vertonte einst die „Love On A Far Away Planet“, und nun, rund 30 Jahre danach, fragen auch Mop Mop: „Space Will Be My Home?“ Der imaginäre Aufbruch ins All dient als Ausgangspunkt, als Fundament, von dem aus sich das Kollektiv um Mastermind Andrea Benini erneut in etliche Richtungen und unerwartete Klangregionen bewegt. Indem Mop Mop ihren Sound, in dem Dub - , Jazz - und Funk Elemente aufeinandertreffen, dieses Mal auch um traditionelle Gnawa-Rhythmen erweitern, klingt „Lunar Love“ noch facettenreicher und vielschichtiger als die Vorgängeralben: Sie haben die „Isle of Magic“ zwar verlassen, aber der Ort, den Mop Mop dieses Mal ansteuern, ist sogar noch magischer, noch exotischer... 


Dani Siciliano „Dani Siciliano"



Nicht ohne Grund legt Dani Siciliano in diesem Jahr ein gleichnamiges Album vor: Obwohl es sich bereits um ihre dritte Solo-LP handelt, ist „Dani Siciliano“ ein über viele, viele Jahre hinweg gereiftes, unmissverständliches Statement, eine vertonte, realisierte Willenserklärung der US-Amerikanerin. Indem sie sich einerseits auf ihre Wurzeln zwischen experimentellem Pop und Electronica/ Dance-Sounds bezieht, zugleich aber auch vollkommen neue Klangregionen erforscht, hat die seit knapp 20 Jahren aktive Musikerin ein zutiefst persönliches Album geschaffen, das wie ein gefühlvoller Befreiungsschlag klingt. „Dani Siciliano“ erscheint am 10. Juni 2016 als LP, CD und Download. 


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