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Underworld "Barbara Barbara, we face a shining future"



Was also erwartet einen in dieser strahlenden Zukunft, die der Titel Barbara Barbara, we face a shining future verspricht? Zur Eröffnung: ein satter Linkshaken in Form eines um zwei Töne verstimmten Bass-Riffs, das sich über schonungslos-zermalmende Percussion-Teppiche schiebt, danach: elegische Streicher, die sich im Sturzflug über eine bis dato unbekannte Electronica-Galaxie ausbreiten; das verrückte Jaulen eines Wolfs, das sich zu einem knallharten Ohrwurm zusammenrollt; himmlischer Techno und südamerikanische Akustikklangwelten; Stimmen, die sich verformen und zu harmonischen Riffs zusammenschließen; gefundene Songtexte, die sich als fein abgestimmte Monologe entpuppen; Kopfmusik für die Tanzfläche... will heißen: das beste Underworld-Album seit langer, langer Zeit.  


Liima "ii"



Liima präsentieren auf ihrem Debütalbum ii Songs, die sie im Rahmen von vier je einwöchigen Residencies in Finnland, Berlin, Istanbul und Madeira geschrieben und aufgenommen haben: Aufenthalte, die den Sound und die Stimmung ihres ersten Albums ganz klar geprägt haben – am offensichtlichsten in Form von Field Recordings und etlichen Samples, die vor Ort entstanden sind. Jede der vier Residencies endete mit einem Konzert, in dem Liima die neuesten Kompositionen erstmals vor Publikum präsentierten. 


Sarah Neufeld "The Ridge"



Sarah Neufeld ist Violinistin, Komponistin, aber vor allem bekannt als Mitglied des Grammy-prämierten Indierock-Kollektivs Arcade Fire. Nicht genug damit, dass sie außerdem Gründungsmitglied des gefeierten Instrumental-Ensembles Bell Orchestre ist und mit dem angesehenen Saxofonisten Colin Stetson jüngst als Duo auftrat, Sarah Neufeld ist auch als Solokünstlerin unerschöpflich kreativ.


Rokia Traoré "Né So"



Sängerin, Songwriterin und Multi-Instrumentalistin Rokia Traoré veröffentlicht ihr sechstes Album Né So (Heimat) über Nonesuch Records. Das Album wurde produziert von John Parish (PJ Harvey, Tracy Chapman), der auch ihr letztes Album Beautiful Africa (2013) produzierte. Né So enthält Performances von John Paul Jones, Toni Morrison und Traorés Labelkollege Devendra Banhart, außerdem wirken der burkinische Drummer Moïse Ouattara, der ivorische Bassist Matthieu N’guessan, der langjährige Wegbegleiter und malische Ngoni-Spieler Mamah Diabaté, die Gitarristen Rodriguez Vangama und Stefano Pilia, Bass-Gitarrist Reggie Washington und die Backing-Sänger Bule Mpania, Russell Tshiebua und Stefy Rika mit. Das Album enthält 10 Originalsongs und ein Cover von Billie Holidays „Strange Fruit“. Traoré wird im Frühjahr mit dem Album auf Tour gehen. 


Jain "Zanaka"



In Frankreich wird JAIN schon seit Monaten als Newcomer-Sensation gefeiert: Basierend auf musikalischen Wurzeln, die den gesamten Globus umspannen, präsentiert die 23-jährige Sängerin und Multiinstrumentalistin aus Toulouse einen Sound, der unzählige Facetten vereint. Ihr gefeiertes Video zur Hit-Single „Come“ verzeichnet inzwischen mehr als fünf Millionen Views.


Lucia Cadotsch "Speak Low"



Die Sängerin Lucia Cadotsch hat mit SPEAK LOW eine berückend schöne Sammlung von modern Traditionals, wie Gloomy Sunday, Strange Fruit und Moon River, aufgenommen. In Versionen, die unverkennbar den Stempel Berlin 2015 tragen. Entstanden ist das Album zusammen mit den Meistern des Retrofuturismus: Petter Eldh, Kontrabass und Otis Sandsjö, Tenorsaxophon. In drei Tagen mit drei Instrumenten direkt auf Band gespielt. Live, minimalistisch, symphonisch! Raw like Ceviche! Analog ist das neue Berghain! Linernotes von Francesco Wilking.


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