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Max Richter "SLEEP"



Einer der führenden britischen Komponisten der Gegenwart hat das wohl längste je aufgenommene einteilige klassische Musikstück geschrieben. SLEEP dauert acht Stunden – und soll wirklich und wahrhaftig den Zuhörer zum Einschlafen bringen.  »Es ist ein achtstündiges Wiegenlied«, erklärt sein Komponist Max Richter. Max Richter hat das bahnbrechende Werk für Klavier, Streicher, Elektronik und Gesangsstimme geschrieben – aber ohne Text. »Es ist mein persönliches Wiegenlied für eine hektische Welt«, erklärt er, »ein Manifest für eine langsamere Gangart des Lebens.« Die Uraufführung von SLEEP wird im Oktober in Berlin stattfinden – von Mitternacht bis acht Uhr morgens. Und die Zuhörer erhalten ein Bett statt Sitzplatz und Programm. Am 4. September erscheinen bei Deutsche Grammophon die achtstündige Fassung als digitales Album und zudem eine einstündige Version „from SLEEP“ als CD, LP, DL und Stream.


Battles "La Di Da Di"



Battles kündigen ein neues Album für den 18.09.2015 auf Warp Records an! La Di Da Di ist das Stichwort, die Vorgabe, der Ausruf und das Fragezeichen, das über unseren Köpfen in der Luft hängt, während wir versuchen, zu verstehen, was Battles dieses Mal gemacht haben. Dave Konopka, Ian Williams und John Stanier haben den Spieß umgedreht und gegen sich selbst gerichtet, denn sie haben ihr eigenes Verständnis davon, wofür der Name Battles eigentlich steht, komplett hinterfragt – und hier, auf ihrem dritten Album, haben sie der Antwort auf diese Frage klare Konturen verpasst. Sie haben die verknoteten Kabel und Eingeweide von Mirrored und Gloss Drop einfach rausgerissen, sie gegen die Wand geschleudert und die schwer zu bändigenden Elemente zu einem Haufen zusammengefegt, um dann darauf herumzutrampeln.


Peaches "Rub"



Nach sechs Jahren veröffentlicht Peaches ihr neues und bis dato fünftes Studioalbum mit dem Titel „Rub“ am 25. September. Zu den Albumgästen zählen u. a. Kim Gordon und Feist. Es handelt sich bei „Rub“ um das kompromissloseste musikalische Statement ihrer Karriere: Die Kanadierin knüpft damit nahtlos an ihre schonungslos ehrlichen, Geschlechtergrenzen ausradierenden Vorgänger-Alben an, mit denen sie sich in den letzten 15 Jahren als Vorreiterin im Gender-Diskurs etablieren und somit unzähligen anderen Künstlern den Weg ebnen sollte. Die Aufnahmen zu „Rub“ fanden im Verlauf des letzten Jahres in ihrem eigenen Garagen-Studio in Los Angeles statt, wo Peaches mit ihrem langjährigen Freund Vice Cooler zusammenarbeitete. 


Nicolas Godin "Contrepoint"



Inspiration kann unterschiedlichste Quellen haben. Als der französische Architekturstudent und Amateurmusiker Nicolas Godin Mitte der 90er-Jahre erstmals den Auftrag erhielt, einen Song aufzunehmen, kam ihm der Pionier der modernistischen Architektur in den Sinn, Le Corbusier. Die Band, die er mit seinem Kommilitonen Jean-Benoît Dunckel gründete, wurde benannt nach dem Akronym für “Amour, Imagination, Rêve” (“Liebe, Vorstellungskraft, Traum”) – und AIR setzten an, eine wundersame Welt zu erdenken, die eine einzigartige Fusion aus Einflüssen wie modernem Pop, Film Soundtracks und retrospektiveren Pop-Spielarten (Pop Soft Rock, Exotica, 80er-Eurodance, Yéyé) war. Das letzte Studioalbum des Duos, „Le Voyage Dans La Lune“, war ein alternativer Soundtrack zu Georges Méliès’ Science-Fiction-Stummfilmklassiker von 1902. 


Eivind Aarset "I.E."



Der norwegische Gitarrist und Komponist Eivind Aarset ist ein Musiker, der es geradezu liebt, sich selber schwierige, kreative Aufgaben zu stellen. Ein sofort und zweifelsfrei erkennbarer Klang sollte es sein. Doch damit nicht genug. Er strebt immer auch danach, diesen seinen Klangkosmos in möglichst vielen Facetten schillern zu lassen. Dabei nutzt vorhandene klangliche Möglichkeiten genau so, wie imaginäre. All’ diese musikalischen Ausdrucksformen vereint er in seinen neun Stücken auf seinem aktuellen Album „I.E.“ aufs Allerfeinste. Er tut dies zudem äußerst strukturiert. So strukturiert, wie nie zuvor. Und zwar bis hinein in die kleinste Tonbewegung. In jedes Detail einer Klangfarbe. Oder in die tiefsten Tiefen einer Notenstimmung. Was die Struktur anbetrifft, hat sich Eivind Aarset von der bildenden Kunst inspirieren lassen. Formal sind einige Stücke als Triptychon gehalten, also dreiteilig, wie etwa mittelalterliche Altarbilder. Andere sind als Diptychon gehalten, also zweiteilig. Dieser formalen Strenge hat sich Eivind Aarset erstmals so kompromisslos zugewendet.


Eska "Eska"



„The backbone of the British music scene has stepped out from the shadows to take centre stage“, schrieb das i-D Magazine über Eska, die lange Zeit als absoluter Geheimtipp gehandelt wurde, in diesem Jahr aber tatsächlich ins Rampenlicht tritt: Die in Simbabwe geborene Sängerin aus London, die in den vergangenen Jahren bereits mit Größen wie Grace Jones, Cinematic Orchestra, Zero 7, Matthew Herbert oder auch Bobby McFerrin zusammengearbeitet hat, veröffentlicht ihr gleichnamiges Debütalbum am 09. Oktober bei Naim/Indigo.


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