Robot Koch "Sphere"

Der seit einigen Jahren in L.A. lebende Producer Robot Koch meldet sich im Herbst mit seinem neuen Album zurück: Sphere erscheint im Oktober 2018 bei seinem eigenen Label Trees and Cyborgs. Zuletzt hatte Koch im Jahr 2015 das Soloalbum Hypermoment bei Monkeytown Records veröffentlicht, dem Label von Moderat.

Die klanglichen Sphären, in die sich Robot Koch auf Sphere bewegt, sind vielschichtig, verschachtelt und vieldimensional, wenn Innenwelten und die Weiten des Alls aufeinandertreffen: episch, filmisch, düster und melodisch zugleich, kommt der neue Longplayer erstmals ohne Vokalgäste aus. Stattdessen fokussiert sich Koch auf Instrumentals und setzt bei „Numb“ und „All In Your Mind“ kurzerhand auf die eigene Stimme.

Geschrieben und aufgenommen über einen Zeitraum von einem Jahr im eigenen Studio in der neuen Wahlheimat Los Angeles, kamen während den Sessions vor allem Kochs analoge Synthesizer und reichlich Gitarreneffekte/-Pedale zum Einsatz – sowie jede Menge Matcha-Tee.

Zugleich ist Sphere auch der Soundtrack zu der ambitionierten neuen Live-Show, die Robot Koch zusammen mit dem Berliner Zeiss-Großplanetarium entwickelt hat. Zusammen mit dem Künstler Mickael Le Goff, entstand so eine absolut immersive Live-Show – inklusive 360-Grad-Visuals und Surround Sound, denn die Show vereint neben der Musik, die speziell für räumliche 3D-Präsentationen abgemischt wurde, auch eigens für eine derartige Kuppelprojektion programmierte Visuals.

Das Planetarium ist dabei nicht zufällig gewählt worden: Als Ergebnis einer rund einjährigen intensiven Arbeitsphase, werden Visuals und Sound das Publikum tatsächlich ins All entführen – der Trip vereint Orte, die einerseits das Innere eines Raumschiffs, andererseits aber auch die Verästelungen und Adern eines Organismus darstellen könnten...

Wie das dazugehörige Album, oszilliert auch die neue Live-Show zwischen eher düsteren, auf massiven Synthesizer-Sounds basierenden Sci-Fi-Momenten (Tracks wie z.B. „Lyra One“) und sehr viel ruhigeren, melodischeren Passagen, wie Koch sie z.B. auf „Movement III“ entwirft.

„Für mich war das eine vollkommen neue Erfahrung das Album dieses Mal nicht nur regulär für 2D-Lautsprecher abzumischen, sondern für die Show auch im Ambisonic-Surround-Mix, wo jeder Sound seinen eigenen Platz in der räumlichen Verteilung findet. Ich musste das Album also zwei Mal abmischen, ein spannender Prozess“, so der Producer. Auch die Visuals, die in der aktuell höchsten 8k-Ultra-HD-Auflösung produziert sind, bescherten Koch und seinem Komplizen Le Goff immer neue Herausforderungen – schließlich dauerte das Rendering von einer einzigen Minute Material schon über eine Woche.

Das immersive audiovisuelle  Surround-Erlebnis wird im Rahmen des Red Bull Music Academy Festivals im Oktober 2018 im Berliner Zeiss-Planetarium erstmals live präsentiert werden. Für 2019 ist daran anknüpfend eine Tour durch Planetarien rund um den Globus geplant; außerdem stehen Performances bei ausgewählten Festivals auf dem Programm, die derartige Kuppelprojektions-Shows technisch realisieren können.

Zentrales Thema von Album und Live-Show ist die Erkundung verschiedener Dimensionen und Räume, vom Innersten bis zu den Weiten des Alls.

Wie immer bei Robot Koch`s Musik geht es dabei auch um die Balance zwischen Natur und Technik sowie um das Streben nach Unbekanntem – was immer auch eine Suche nach dem Selbst ist.

Sphere – Tracklist:

1.   „Lyra One“

2.   „Numb“

3.   „Waves“

4.   „Movement III“

5.   „Psychic“

6.   „All In Your Mind“

7.   „Monolith“

8.   „Crystal Grid“

9.   „Black Hole“

10. „Blurry“

11. „Dark Water“

Sämtliche Songs: geschrieben, produziert, eingespielt, abgemischt und gemastert von Robot Koch

Gastmusiker:  Julien Marchal (Klavier), Fiora & Delhia de France (Chor, Stimmpassagen), Savannah Jo Lack (Geige)

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