Ebony Bones

Ebony Bones veröffentlicht ihr neues Album Nephilim am 20. Juli ++ Die Titelsingle und das dazugehörige Video feiern am 4. Mai Premiere!

Ebony Bones meldet sich im Sommer mit ihrem dritten Studioalbum Nephilim zurück – und beweist erneut, weshalb sie zu den wichtigsten Avantgarde-Producerinnen der aktuellen britischen Musiklandschaft zählt. Die in London geborene Produzentin/Sängerin/Songwriterin, deren neuer Longplayer am 20. Juli bei ihrem eigenen Label 1984 Records erscheint, präsentiert schon heute den Titelsong und das dazugehörige Video. Während sie klanglich auf ein wildes Mix aus Orchester-Elementen, beigesteuert vom Beijing Philharmonic Orchestra, und satten Beats setzt, hat sie ihr Regiedebüt in den Schweizer Alpen gedreht. Neben der Single „Nephilim“ nahm Bones noch drei weitere Songs des kommenden Albums mit dem Beijing Philharmonic Orchestra auf.

Ein Thema, das Ebony Bones auf ihrem neuen Album umkreist, ist Zensur: Einerseits blickt sie auf die offensichtliche Form, wie sie u.a. in China praktiziert wird, wie auch auf schleichende, weniger offensichtliche Formen, die im Westen vorkommen. Außerdem geht’s um die Erstarkung der Nationalisten in der Post-Brexit- bzw. Trump-Ära. Der einzigartige Sound von Nephilim vereint Elemente aus dem experimentellen Jazz mit Afrofuturismus und Punk-Nachdruck. So funktioniert der Track „No Black In The Union Jack“ wie ein Manifest, das sie um den Audiomitschnitt der berüchtigten „River of Blood“-Rede des UK-Parlamentariers Enoch Powell aus dem Jahr 1968 aufgebaut hat: Erschreckend für die Musikerin ist, dass die Gesinnung, die in dieser Rede zum Ausdruck kommt, auch 50 Jahre danach in ihrem Heimatland weit verbreitet ist. Aufgenommen hat Ebony Bones ihr neues Album in London, New York und Peking. Abgesehen vom Beijing Philharmonic Orchestra ist auch Saxofon-Legende Lonnie Youngblood (Jimi Hendrix, James Brown) als Gast auf dem Album zu hören, das die Grammy-Gewinnerin Mandy Parnell abgemischt hat. Unter den insgesamt 11 Songs des Longplayers befindet sich auch eine Coverversion des Junior Murvin/The Clash-Klassikers „Police & Thieves“.

Vor exakt einem Jahrzehnt begann Ebony Bones ihre Karriere als Musikerin, als sie anonym ein Demo via MySpace ins Netz stellte: „We Know All About U“ hieß der Track, den Zane Lowe wenig später entdeckte – was Bones zur „von der BBC meistgespielten Künstlerin ohne Vertrag“ machte. Seither hat sie zwei Studioalben (Bones of My Bones von 2009 und Behold, A Pale Horse von 2013) sowie eine EP (Milk & Honey pt. 1, 2015) veröffentlicht, was ihr viel Lob von Medien wie NPR, der New York Times, The FADER & Co. bescheren sollte.

Nachdem Yoko Ono auf ihre EP aufmerksam geworden war, bat sie Bones, den Song „No Bed For Beatle John“ für ihr Album Yes, I’m A Witch Too zu überarbeiten. Der Guardian bezeichnete die daraus resultierende Produktion der Londonerin als „brillant“. Die 35-Jährige zählt zu den wenigen weiblichen Solo-Produzentinnen der aktuellen Musiklandschaft: weniger als 5% der Producer-Szene sind Frauen. Indem sie sich immer wieder neu erfindet, gehe es ihr auch darum, ein Exempel zu statuieren und für die nächste Generation einen Wandel zu initiieren.

Auch für ihre extrem energiegeladenen Liveshows und ihre einzigartige Bühnenpräsenz ist die Britin bekannt: „besser als die Beatles“ schrieb der New Yorker, während das T Magazine der New York Times sie als „tobenden Jungle-Punk-Live-Act“ feierte.

Tracklist von Nephilim

1. „The Watchers“

2. „Nephilim“ feat. The Beijing Philharmonic Orchestra

3. „Ghrelin Games“

4. „Police & Thieves“ feat. The Bones Youth Choir

5. „Oh Leopold“

6. „Kids of Coltan“ feat. The Beijing Philharmonic Orchestra

7. „This Used To Be A Lovely Country“

8. „No Black In The Union Jack“

9. „Truth or Treason“ feat. The Beijing Philharmonic Orchestra

10. „Bone of My Bones Pt2“ feat. The Beijing Philharmonic Orchestra

11. „Nephilim“ (Instrumental) feat. The Beijing Philharmonic Orchestra

„Whether on stage or in the studio Ebony Bones is set to be a major player for years to come“ – NPR

„Producer, singer and songwriter Ebony Bones has a wide variety of influences..inspiring others through that journey“ - JAY-Z

„Musical muse to Saint Laurent and Alexander Wang“ - NY Times T

„Better than the Beatles“ - New Yorker

„Ebony Bones is a game-changer. Her flamboyant, genre-exploding music can only be experienced at a screaming run; even if you sit still to listen, you’ll travel.“ - Bitch Media

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