• dates
  • references
  • services
  • links

Sudan Archives

Sudan Archives ist eine 23-jährige, in L.A. ansässige Sängerin und Geigerin, die ihre Songs komplett im Alleingang komponiert, einspielt und produziert. Ihr absolut unorthodoxes Geigenspiel hat sie sich selbst beigebracht, und während ihre Stücke auch Dinge wie R&B, Hip-Hop und experimentelle elektronische Musik einbeziehen, ist besonders die Spielweise der Fiddler aus dem Sudan eine wichtige Inspirationsquelle. 

Aufgewachsen ist Sudan Archives in Cincinnati, Ohio, wo sie schon früh „daheim mit allen möglichen Instrumenten herumprobierte“, wie sie sagt; ab der vierten Klasse befasste sie sich dann mit der Geige und brachte sich schließlich selbst bei, das Instrument nach dem Gehör zu spielen. Als sie dann wenig später davon Wind bekamt, wie man „ihr Instrument“ im Nordosten Afrikas spielt, sah sie die Geige plötzlich mit vollkommen neuen Augen: „Dort spielt man sie ganz anders als zum Beispiel in der klassischen Musik. Mich sprach dieser Style sehr viel mehr an, und ich sagte mir: ‘Vielleicht kann ich das sogar mit elektronischer Musik kombinieren’“, so die 23-Jährige, die ihre Geige z.B. auch immer wieder als Rhythmusinstrument einsetzt. 

Die Kombination aus Folk-Einflüssen und elektronischer Produktion entpuppte sich als entscheidender Wendepunkt in ihrer musikalischen Entwicklung: „Ja, ich brachte meine Geige mit Beats zusammen“, sagt Sudan Archives weiter, „und es war auch gar nicht so schwer: Ich habe dazu einfach den Gesang direkt mit dem iPad aufgenommen.“ Diesen Do-It-Yourself-Ansatz verfeinerte sie schließlich weiter, nachdem sie mit 19 nach Los Angeles gezogen war, um dort Musiktechnologie zu studieren. Nach einer zufälligen Begegnung mit dem Stones Throw-A&R und Besitzer von Leaving Records, Matthewdavid, bei einer Party aus der Low End Theory-Reihe, unterzeichnete sie schließlich bei Stones Throw. Obwohl Sudan Archives noch ganz am Anfang ihrer Karriere steht, erntete sie bereits Lob von großen US-Medien wie der New York Times und Pitchfork und trat u.a. beim Moogfest auf. 

Mit ihrer nun erscheinenden, gleichnamigen EP „Sudan Archives“ legt sie ein erstes unmissverständliches Statement vor: Im Verlauf der sechs Tracks definiert Brittney Denise Parks, so Sudan Archives bürgerlich, ihren ganz eigenen Sound, wenn sie ihr unorthodox-rhythmisches Geigenspiel und ihren Gesang auf einem Beat-Fundament präsentiert, das ganz klar im Hip-Hop verwurzelt ist. 

Im November wird die US-Amerikanerin diesen Sound im Rahmen einer Europatour auch live in Deutschland präsentieren: 

17. November – Düsseldorf – New Fall Festival

18. November – Hamburg – Überjazz Festival

19. November – Stuttgart – New Fall Festival 

Artist: Sudan Archives 

EP: Sudan Archives 

VÖ: 20.10.2017 (LP)

Label: Stones Throw Records

Vertrieb: Groove Attack


Live:

17.11. Düsseldorf – New Fall Festival

18.11. Hamburg – Überjazz Festival

19.11. Stuttgart – New Fall Festival 


homecurrent releasesdatesreferencesserviceslinkscontactimpressum