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Grizzly Bear „Painted Ruins”

Als die Bandaktivitäten rund um die Veröffentlichung ihres vierten Albums „Shields” (2012) das Ende erreicht hatten, war die Zukunft von Grizzly Bear mehr als unsicher. Es wurden zwar keine dramatischen Entscheidungen getroffen und es gab keine Streits, doch es herrschte – wie immer bei den vier Musikern – das Gefühl, dass eine Verschnaufpause vonnöten wäre. Die Band, die sich einst 2004 in Brooklyn zusammengefunden hatte, funktionierte stets als Demokratie. Ein ebenbürtiges und faires Miteinander, das einem aber auch recht viel abverlangen kann. Sie gingen getrennte Wege und ließen sich in verschiedenen Ecken der Welt nieder.  

Nachdem die Band bereits in ihrer Anfangszeit mit Lob und Anerkennung überhäuft wurde, mag man sich fragen, was Grizzly Bear mit einem neuen Album überhaupt noch erreichen wollen. Nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums spielten sie als Vorgruppe von Radiohead (laut Droste „ein totaler Mindfuck“). Mit ihrem letzten Album „Shields“ traten sie in der Radio City Music Hall auf. Doch welche Ziele haben sie jetzt? „Ich will neue Menschen erreichen“, erklärt Droste schlicht und ergreifend. „Ich will wachsen. Hinter Songwriting stehen oft egoistische Gründe. Man will sich selbst reinigen, sich selbst therapieren. Ich mag am liebsten die Live-Auftritte und den Kontakt mit den Menschen“. Für Rossen dreht sich alles ausschließlich um die Musik. „Wenn wir weiter zusammen arbeiten können und es uns Freude macht, was wir tun und wir das Gefühl haben, dass es für uns  lebensnotwendig ist, wenn es uns gelingt, es in einer dauerhaften Art und Weise zu machen, dann kann ich mir nichts Besseres vorstellen und wünschen.“      

Grizzly Bear ‘Painted Ruins’

(Sony Music/ RCA Records)

VÖ: 18.08.2017


Grizzly Bear Live:

12.10.2017 Berlin - Columbiahalle


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