ZEBRA KATZ

Sieben Jahre nach dem Viral-Hit „Ima Read“ legt Zebra Katz sein Debütalbum vor: LESS IS MOOR erscheint am 20. März 2020

Der multidisziplinäre Künstler, Rapper, Produzent und Performer, Zebra Katz' wird sein Debütalbum LESS IS MOOR am 20. März veröffentlichen.

Die neuen Tracks, die mit Industrial, Electro und Drum and Bass Elementen spielen, wurden bisher hochgelobt. Die Lead Single „ISH“ bekam sehr viel Beifall von Medien wie Essence, Pitchfork, NYLON, them.us, Resident Advisor und HYPEBEAST. Die neue Single “UPP” wird via Fader zuerst veröffentlicht und ist ein Club Banger für den düsteren Dancefloor.

UPP” anhören und teilen

Zebra Katz, der Künstlername von Ojay Morgan, ist ein jamaikanischer Amerikaner der ersten Generation, der mit Größen wie Azealia Banks, Angel Haze und The House of Ladosha bekannt wurde, als seine Hitsingle "Ima Read" den Weg für seinen unverwechselbaren, genre-prägenden Sound ebnete. Nachdem auch Diplos Mad Decent-Sublabel Jeffree’s den Track aufgeschnappt hatte, lief „Ima Read“ schließlich sogar 11 Minuten lang als Soundtrack einer Runway-Show von Rick Owens bei der Pariser Fashion Week.

Dieser Funke führt zu einer Lawine von Remixen für u.a. Busta Rhymes, Tricky, Azealia Banks und vielen anderen + genre-definierenden Live-Auftritten im The Broad Museum in Los Angeles, der Art Basel in der Schweiz sowie im New Museum, Metropolitan Museum of Art, MoMA PS1 und Brooklyn Museum in NYC. Zebra Katz war er mit den Gorillaz auf Tour, nachdem er auf dem dazugehörigen Humanz-Album gleich mehrfach als Gast mitgewirkt hatte („Sex Murder Party“, „The Apprentice“, „Out Of Body“ – Tracks, bei denen er sich das Mikrofon u.a. mit Kilo Kish und Imani Vonsha teilt).

Der englische Begriff „moor“ bezeichnete bereits vor dem Mittelalter die muslimische Bevölkerung Nordafrikas; seither wird er verallgemeinert für Menschen mit dunkler Hautfarbe benutzt. Wenn Zebra Katz auf „ZAD DRUMZ“ dann sagt, „I’m that sick sadistic fucking twisted bitch“, stellt er seine Hautfarbe in den Mittelpunkt, so dass wirklich jede*r sie sehen kann. Wenn man genau hinhört, klingt das fast wie James Baldwin, der Anfang der Sechziger in einem Interview sagte, wer in diesem Land (den USA) ein Schwarzer sei und einigermaßen bei Sinnen, der sei fast die ganze Zeit wütend. Dieselbe Wut bricht auch auf LESS IS MOOR immer wieder durch – doch Zebra Katz verwandelt sie in etwas Tanzbares.