TARA NOME DOYLE

DIE NORWEGISCH-IRISCHE KÜNSTLERIN KÜNDIGT IHR ZWEITES ALBUM »VÆRMIN« VIA MODERN RECORDINGS / BMG RIGHTS MANAGEMENT AN

DAS NEUE ALBUM »VÆRMIN« ERSCHEINT AM  28. JANUAR 2022

Nach der Veröffentlichung ihres hochgelobten Debütalbums »Alchemy« aus dem Jahr 2020 freut sich Tara Nome Doyle, ihre neue Single »Snail I« ankündigen zu können, die ihrem bevorstehenden zweiten Album »Værmin« entnommen ist. Single und Album werden erstmalig, weltweit, bei Modern Recordings, einem Label von BMG Rights Management, erscheinen.

»Snail I« ist lebendig, dynamisch, hoffnungsvoll und ätherisch, melancholisch und gleichzeitig erhebend – ein analog-elektronisches Hybrid, eine beeindruckende Weiterentwicklung von Doyles ausgefeiltem Songwriting. Das  Stück beginnt mit Klavier, Geigen und Doyles markanter Stimme, klassisches Singer-Songwriter-Terrain, bevor ein pulsierendes, elektronisches Arrangement das Stück weiterentwickelt – so haben wir Doyle noch nie gehört! »›Snail I‹ handelt von meiner Erfahrung, eine Art von Liebe zu bekommen, von der ich nicht wusste, dass ich sie brauche. Eine langsame Art der Liebe, keine ›Liebe auf den ersten Blick‹ – sondern eine Liebe, auf die ich mich jeden Tag auf’s Neue vorsichtig weiter einlassen kann; eine Liebe, in der man sich gegenseitig geduldig beibringt, offen für eine neue, geteilte Lebenswahrnehmung zu sein«, sagt Doyle.

Das zweite Album »Værmin« – produziert von Simon Goff, der auch als Geiger, Keyboarder und Engineer am Album mitarbeitete (und der für seine Arbeit an Hildur Guðnadóttirs »Chernobyl«-Score einen Grammy erhielt) – wird am 28. Januar 2022 erscheinen. Weitere Mitwirkende sind Tobias Humble (Gang Of Four, Ghostpoet), Anne Müller (Nils Frahm, Agnes Obel) und Larry Mullins (Nick Cave & The Bad Seeds, Iggy Pop).

Tara Nome Doyle ist eine 24-jährige Singer-Songwriterin mit norwegisch-irischen Wurzeln, die in Berlin lebt. Doyles zweiter Vorname, Nome, wird auf Norwegisch als »Nuhme« und auf Englisch als »No-Me« ausgesprochen. Im April 2018 erschien ihr erster Song »Down with You«, der seitdem mehr als vier Millionen Mal gestreamt wurde. Es folgten weitere Singles und die EP »Dandelion«. Im Januar 2020 erschien das Debütalbum »Alchemy« (»… als ob Kate Bush Lieder von Nick Cave im Berghain singt«, SPIEGEL).

Im Frühjahr ’21 schrieb Doyle zusammen mit Isobel Waller-Bridge (»Fleabag«, »Emma«) den Song »Du Träumst (You Dream)« für die Netflix-USA-Produktion »Munich – The Edge Of War« von Christian Schwochow (»The Crown«, »Je Suis Karl«). Im Oktober feierte diese Produktion mit u.a. Jeremy Irons und Jannis Niewöhner dann ihre Premiere auf dem London Film Festival. Im Film, der im Januar ’22 auch in Nordamerika, Deutschland, England und Spanien in die Kinos kommen wird, singt Doyle den Song in einer Berliner Bar des Jahres 1938 – im Abspann hören wir später eine orchestrierte Version, in der sie auf Englisch singt. Ihr Lied »Too Lost To Be Found«, das sie zusammen mit Federico Albanese schrieb und im Rahmen der EP »The Moments We Keep« im Juli ’21 bei Mercury KX/Decca erschien, wurde von HBO im Juli ’21 in der Serie »Generation« eingesetzt. Ende 2020 kamen Zusammenarbeiten mit Malakoff Kowalski (»Bad Dreams») and 1k Flowers (»Clemency») heraus.

Auf »Værmin« erzählt Doyle eine tragische Liebesgeschichte, reich an Symbolik und Zwischentönen, instrumentiert mit Klavier, Geige und Synthesizer und manchmal auch pulsierenden Beats – und mit einem Gesang, der intensiv und wandlungsreich ist, mal engelsgleich, mal rau und und bedrohlich. »Værmin« ist von berührender Schönheit – und feiert doch auch das vermeintlich Hässliche, das in uns allen wohnt und das wir so gerne verdrängen. Alle Lieder sind nach Tieren benannt, die als unerwünschte Schädlinge gelten: Blutegel, Raupen, Schnecken und Würmer. »Værmin« feiert ihre Schönheit und stellt damit auch eine politische Frage: Was würde denn passieren, wenn wir dieses Ungeziefer ›einladen‹ würden, anstatt es abzulehnen? Würden wir dann nicht zu einem viel reicheren, schöneren Verhältnis zu uns selbst gelangen, zu einem anderen Verhältnis zu der uns umgebenden Welt und den anderen Menschen? »Værmin« ist ein großes, weises, tief bewegendes Album. Und die Lieder von Tara Nome Doyle verhaken sich sofort in den Ohren, sie wollen einem nicht mehr aus den Kopf: existenzielle Musik einer außergewöhnlichen Künstlerin.