SEEFEEL

Seefeel kündigen umfangreiche Reissue-Kampagne an, die ihre Arbeiten aus Mitte der 90er Jahre für die Labels Warp und Rephlex umfasst!

Darunter erweiterte Neuauflagen der vergriffenen Studioalben Succour und (Ch-Vox), eine EP-Sammlung St / Fr / Sp und eine 4CD-Anthologie 94 - 96, Rupt & Flex.

Zur Ankündigung erscheint der bisher unveröffebtlichte Track "Burned" mit einem Video. Hier ansehen: https://youtu.be/eqkONE36m4A

Alle Alben enthalten unveröffentlichtes Bonusmaterial, gemastert von originalen DAT-Bändern von Stefan Betke aka Pole. Jede Veröffentlichung erscheint mit brandneuem (oder im Fall von Succour, aktualisiertem) Artwork von The Designers Republic, mit Linernotes von Mark Clifford und Sarah Peacock von Seefeel.

Seefeel unterschrieben 1994 bei Warp, nachdem sie ihr Debütalbum auf Too Pure aufgenommen hatten. Ursprünglich wurden sie in der Musikpresse mit dem Shoegaze-Sound von Bands wie My Bloody Valentine, Ride und Slowdive in Verbindung gebracht, aber ihre elektronischen Tendenzen und der Einsatz von Samplern führten dazu, dass sie auch mit dem aufkommenden IDM-Sound in Verbindung gebracht wurden, was noch verstärkt wurde, als Aphex Twin (ein großer Seefeel-Fan) zwei verschiedene Remixe des frühen Tracks "Time To Find Me" kostenlos anfertigte, unter der Bedingung, dass sie irgendwann eine Platte für sein Rephlex-Label machen würden.

Steve Beckett nahm sie nach dem ersten Album "Quique" bei Warp unter Vertrag und kommentierte dies in einem Interview: "Seefeel waren die erste Band, die Warp unter Vertrag genommen hat, die Gitarren hatte... es war mutig, sie bei uns unter Vertrag zu nehmen, weil sie die 'älteren Geschwister' in der Familie waren und die ganze Kritik auf sich nahmen, indem sie die ungeschriebenen Regeln eines (bis dahin) reinen Dance-Labels brachen".

Nachdem Robin Guthrie die erste EP von Seefeel gehört hatte, lud er Mark Clifford ins Studio der Cocteau Twins ein und bald darauf auch Seefeel, um mit der Band auf Tour zu gehen. Mark sollte später 4 Tracks (die die Otherness EP umfassen) für die Cocteau Twins remixen und so ihre Musik einem neuen Publikum zugänglich machen.

Das zweite Seefeel-Album Succour erschien im März 1995 auf Warp und entfernte sich von dem eher melodischen und gitarrenlastigen Sound des ersten Albums und erforschte mehr rhythmische und quasi-industrielle Texturen, gefolgt von zwei EPs aus dem Vorjahr, Starethrough und Fracture/Tied. Das 6-Track (Ch-Vox) Minialbum folgte 1996 auf Rephlex und zeigte eine noch experimentellere Richtung, die hauptsächlich von Mark Clifford alleine gemacht wurde und die Platten vorwegnahm, die er für Warp unter den Namen Woodenspoon und Disjecta machen würde.

Zu der Zeit, als diese Platten veröffentlicht wurden,passten sie in keine bestimmte Szene. Die Musik von Rupt & Flex befindet sich an einer einzigartigen Kreuzung zwischen Post-Rock, klassischem Warp IDM, Dreampop und Industrial, und trotz dieses eklektischen Abdriftens ist sie in der Ausführung kohärent und sofort als Seefeel zu erkennen.

Die Band ging 1997 in eine Pause, nahm aber 2010 ein weiteres selbstbetiteltes Album für Warp auf, nachdem eine Live-Performance bei Warp20 im Jahr zuvor (mit einem neuen Line-Up mit DJ Scotch Egg und Ex-Boredoms-Schlagzeuger Kazuhisa Iida) Steve Beckett beeindruckt hatte. Mark Clifford hat auch ausgiebig mit Mira Calix zusammengearbeitet und unter anderem für Editions Mego aufgenommen.

Reduct streaming https://warp.ffm.to/reduct

Rupt & Flex preorder https://warp.ffm.to/rupt-flex

Burned video https://youtu.be/eqkONE36m4A

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