ROBERT AMES UNTERSCHREIBT BEI BMG/MODERN RECORDINGS

Der Dirigent, Kurator, Arrangeur, Komponist und Mitbegründer des London Contemporary Orchestra Robert Ames hat bei BMG Imprint Modern Recordings unterschrieben und wird am 28. Mai sein erstes Album "Change Ringing" veröffentlichen.

Robert arbeitete bereits mit u.a. Frank Ocean, Little Simz, Actress, Mica Levi, Jonny Greenwood, Thom Yorke, Jamie XX, Owen Pallett, Olafur Arnalds, Foals, Justice, Jon Hopkins und Sigur Ros, sowie Steve Reich, Terry Riley und Philip Glass zusammen. Er war der jüngste jemals für den Royal Philharmonic Award nominierte Dirigent im Jahr 2019.

Sein Debütalbum hat er selbst produziert und in seinem Studio im Peak District (berühmt für seine ausgedehnten Weiten , Täler und Schluchten) geschrieben und selbst aufgenommen. Auf dem Album sind die London Contemporary Orchestra Lead-Violinistin und Komponistin Galya Bisengalieva und die Harfenistin und Komponistin Nala Sinephro des Künstler Kollektivs Steam Down zu hören.

Mit dem Track "Dispersion" erscheint ein erster Vorgeschmack auf das Album "Change Ringing", ein atemberaubender, scheinbar grenzenlos produktiver Strom klanglichen Bewusstseins, wie geschaffen für einen meditativen mentalen Blick. Er vermischt auf einzigartige Weise elektronische Techniken des 20. Jahrhunderts mit abendländischer Tradition. Er verlangsamte seine Aufnahmen bis ins Zeitlupentempo, notierte diese Versionen und nahm sie daraufhin neu auf. Dadurch formte er vielschichtige Konturen einer geologischen Klanglandschaft und fand einen Königsweg zum Unbewussten.

„Der Großteil des Albums wurde zwischen April und Mai 2020 in meinem kleinen Studio im Peak District geschrieben und aufgenommen", erklärt Robert (der Peak District ist ein berühmtes Hochlandgebiet im Norden Englands, das für seine Panoramen von Tälern und Schluchten bekannt ist, die durch ein Kalksteinplateau geschnitten sind). „Ich habe dabei auf Klänge aus meiner Kindheit zurückgegriffen: Echos von Chören und Orgeln in großen Räumen, ferne Kirchenglocken, große Symphonien, die durch ein altes Autoradio knistern und sich mit dem leisen Brummen und Rumpeln der Autoräder auf der Straße vermischen oder die Kakophonie eines Orchesters, das sich langsam einstimmt.

Ich habe der Versuchung widerstanden, erkennbare Tempi und Taktarten zu verwenden, um ein Gefühl der Zeitlosigkeit zu vermitteln. Mir gefällt die Idee, dass jeder Track so klingt, als würde man sich auf eine unendliche Reise begeben und er dabei doch nur eine Momentaufnahme von etwas viel Längerem ist. Ich begann damit, mehrere Aufnahmen von mir selbst an der Geige und der Bratsche sowie den Gesang übereinander zu schichten. Oft verlangsamte ich diese Aufnahmen so, dass sie nicht mehr zu erkennen waren, schrieb die Partitur dazu und nahm diese neu auf. Diesen Prozess habe ich mehrmals durchlaufen, bis ich etwas hatte, das ich mir gerne anhörte."

In einer Zeit, in der die weltliche Aktivität minimal ist, ist „Change Ringing“ ein außergewöhnlicher Flug ins Innere, ein unerreichbares Objekt, in Fluss und Fokus zugleich.