RIVAL CONSOLES

Rival Consoles meldet sich zurück – mit einem spannenden neuen Album, das am 3.12.2021 via Erased Tapes als CD/LP/DL erscheint und in dessen Verlauf er vollkommen neue Klangwelten eröffnet und erforscht. Konzipiert als Vertonung der gleichnamigen Tanzproduktion Overflow, der jüngsten Arbeit des renommierten zeitgenössischen Choreographen Alexander Whitley, eröffnet Ryan Lee West dieses neue Kapitel mit einem mutigen Statement: dem Eröffnungstrack „Monster“, der zugleich als erster Vorbote fungiert.

Das Stück handelt von Daten und deren Einfluss, welche Auswirkungen Big Data auf die menschliche Gefühls- und Lebenswelt hat: Es geht um soziale Medien und Werbung, um Marketingfirmen und politische Gruppierungen, die diese gewaltigen Datenmengen nutzen, um sich Reichtum und Macht zu sichern und dabei Spaltung säen. Als wichtige Inspirationsquelle diente dafür unter anderem das Buch Psychopolitik: Neoliberalismus und die neuen Machttechniken des koreanisch-deutschen Philosophen Byung-Chul Han.

„Das Stück beginnt mit ‘Monster’, was so etwas Wahnsinniges und Betrunkenes hat, wobei dieses stark-wiederholende Element aufgreift, wie monoton unser Umgang mit modernen Technologien wie z.B. Social Media ist. Zwischenzeitlich bewegt sich alles in Richtung Chaos, nur um dann doch wieder zum Ausganspunkt zurückzufinden — bis schließlich alles in eine totale Erschöpfung mündet. Gerade mit dem Eröffnungstitel wollte ich ein derart deutliches Statement machen“, so West.

LIVE: 11—14.03 .2022Aachen (DE) — Schrittmacher Festival

Ausgewählte UK-Pressestimmen zur Tanzproduktion Overflow:

„There are some excellent effects: a dancer cutting a wide sheet of light with his limbs; a striking image where red beams cross the stage and the light sculpture moves slowly over a knot of naked dancers on the floor, as if scanning their bodies, harvesting data, identities, perhaps their humanity, too“ The Guardian

„The choreography is cleverly detailed and illustrative of consummate experience, with complex dance sequences involving precise synchronicity followed by intricate individual elements. The lighting in Overflow is as much a part of it as the dancers and music, foreboding and watchful, then friendly and approachable, a character unto itself.“

★★★★ — The Upcoming