MAY

May the Muse kündigt ihre Debüt-EP an: „When Mercury Fades“ erscheint via Awal!

Die erste Single “Islands and Waves" erscheint vorab, flankiert von einem sehenswerten in Berlin gedrehten Musikvideo, HIER anschauen!

Hier anhören: ffm.to/qo33qgp

Die in Berlin lebende Sängerin und Songwriterin May the Muse veröffentlicht ihre Debüt-EP „When Mercury Fades“. Indem sie versucht, ihre einzigartige Geschichte und ihre vielen Einflüsse mit alltäglichen Eindrücken aus den Straßen Berlins zusammenzubringen, präsentiert die Sängerin mit deutschen, dänischen und afro-amerikanischen Wurzeln ein extrem persönliches Statement: „When Mercury Fades“ erscheint via May The Muse Records / Awal!

„Ich bin in einer Kaserne zur Welt gekommen, in Bad Nauheim. Mein Dad war ein GI“, berichtet die Musikerin, deren Mutter Deutsche mit dänischen Wurzeln ist, während ihr afro-amerikanischer Vater nicht nur die US-Army bald verlassen sollte, sondern auch seine Familie: „Getrennt haben sich meine Eltern, als ich eins war. Mit fünf sind wir dann nach Belgien gezogen, in den deutsch-französischsprachigen Teil“, so May, in deren Ausweis der Name Désirée Dorothy Mishoe steht. „Man könnte also sagen, dass ich so gut wie überall hingehöre – überall und nirgendwo.“

Obwohl sie schon immer gesungen hat, gab es auch Rückschlage auf dem Weg in Richtung Aufnahmestudio: „Ja, einmal wurde ich tatsächlich aus einem Chor rausgeworfen, weil meine Stimme nicht ‘reingepasst’ hat“, erzählt May und lacht. Die unterschiedlichen Facetten und Nuancen ihrer Stimme habe sie dabei erst entdeckt, als sie schon über 20 war. Seit 2018 bei BMG unter Vertrag (Publishing-Deal), war May zuletzt unter anderem mit Chefket, Robot Koch und Parra For Cuva im Studio. Für die Arbeit an ihrer Debüt-EP setzte sie jedoch auf einen angestammten Kreativpartner: Produziert hat die neuen Tracks Matthew Kent, mit dem sie schon seit gut 10 Jahren befreundet ist (die beiden lernten sich an dem Tag kennen, als May „zum allerersten Mal überhaupt ein Aufnahmestudio betreten“ hat).

„Die ganze EP ist vom Themenkomplex Natur vs. Erziehung inspiriert. Ich versuche herauszufinden, wie ich in meine Umgebung passe“, so May the Muse. Der Song „Islands and Waves“ beginnt als hypnotische, minimalistische Klavierkomposition, bis sich das Arrangement öffnet und die Melodie durchkreuzt wird von Percussion-Querschlägern – der magische Sog, der daraus resultiert, klingt nach Fernweh, nach Wanderlust und dem unbedingten Wunsch, aus dem Bekannten auszubrechen. Während Mays lässig-verführerischer R&B-Track „Private Show“ absolut betörend klingt, indem sie den Moment des Verliebens vertont und dabei vor allem „einfach Frau ist“, zeigt „Mercury“ auch die dunklere Seite der Sängerin – mit kosmischen Referenzen, brennenden Lungen, Rim-Shots als Beat-Fundament. Als klare Ausnahme versteht May schließlich den Song „Seconds“: Ein verschwommenes, „superpersönliches“ Stück, ein expansiver, offener Lovesong, der „in einer ganz anderen Geistesverfassung entstanden“ sei, wie sie sagt.

Eigenwillig wie ihre Mähne („Ich hab’s inzwischen drangegeben, meine Haare bändigen zu wollen. Ich gehe da jetzt einfach mit dem Flow.“), kommen Mays neue Songs komplett ohne Schutzschild aus. Introspektive Schnappschüsse von unsichtbaren Entladungen, kann man sich ihnen dennoch unmöglich entziehen, wenn man erst mal in ihre Nähe gekommen ist. Das Gravitationsfeld dieser Tracks ist einfach zu stark...

EP Track Listing:  

“Islands And Waves”
 “When Mercury Fades”
 “Private Show”
 “Bruises”

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