KAMAAL WILLIAMS

Kamaal Williams veröffentlicht sein neues Album “Wu Hen”

Wu Hen stellt den Groove wieder in den Vordergrund, oszilliert zwischen Jazz, Funk, Rap und R&B, verstärkt durch die raue, beatlastige Attitüde von Grime, Jungle, House und Garage - eine Fusion, die Kamaal als Wu Funk beschreibt.

Wenn man nach einem Einblick in die Themen des Albums fragt, erklärt Kamaal: “This is a revolution of the mind. A spiritual rebellion: To reach new heights requires separating ourselves from the material world and finding power in what’s intangible. That’s what music and art is for – whether it’s a primitive emotion or something deep, you feel it. And there’s a subliminal element that resonates throughout my work. If you’re painting, it’s what you’re feeling as you’re painting. And the person looking at that artwork or listening to that music, they can feel it too, because it’s sincere.”

Der Titel des Albums ist auch der Spitzname, den Henrys Großmutter ihm als Kind gegeben hat. Die taiwanesische Seite seiner Familie stammt ursprünglich aus der Wu-Dynastie, und der Name Wu wird mit "Tor zum Himmel" übersetzt. Auf Wu Hen wird ein Weg von seiner Abstammungslinie bis hin zu seiner heutigen spirituellen Mission verfolgt, der sich auch im wolkenähnlichen Cover des Künstlers Othelo Gervacio widerspiegelt.

Allerdings gibt es wie beim alten chinesische Konzept von Ying und Yang einen Dualismus, bei dem scheinbar gegensätzliche Kräfte im Spiel sind, die trotz eines Konflikts tatsächlich komplementär sein können, wobei die beiden Seiten miteinander verbunden und voneinander abhängig sind.

Auf dem Album verbinden sich transzendentale Momente von schierer Schönheit mit Straßenarbeitersketchen und musikalischen Beschwörungen der rauen Energie, die in den Straßen (vor der Abriegelung) herrschten, wobei diese gegensätzlichen Spannungen auf schöne, aufregende Weise aufeinanderprallen.

Zu den neuen Musikern auf dieser Platte gehören Greg Paul (vom Kalayst Collective) am Schlagzeug, Rick Leon James am Bass, Quinn Mason am Saxophon und Gastharfe von Alina Bzhezhinska. Das Multitalent Miguel Atwood-Ferguson (der bereits mit Ray Charles, Flying Lotus, Dr. Dre, Mary J. Blige und Seu Jorge zusammengearbeitet hat) steuert die Streicher bei, die an den klassischen David Axelrod erinnern. 

Tracklist

1 - Street Dreams (Feat. Miguel Atwood-Ferguson*)

2 – One More Time

3 – 1989*

4 – Toulouse* 

5 – Pigalle

6 – Big Rick 

7 – Save Me

8 – Mr.Wu

9 – Hold On (Feat. Lauren Faith)

10  – Early Prayer