BLUE LAB BEATS

Mit seiner ersten Single “Blow You Away (Delilah)” und Gastsänger Ghetto Bouy stimmt das britische Jazztronica-Duo Blue Lab Beats auf seine kommende Blue-Note-EP “We Will Rise” ein.

Blue Lab Beats sind momentan wahrscheinlich eines der am meisten gefragten Produktionsduos der Welt. Sie stehen dabei auch für eine bestimmte Geisteshaltung, eine ganz bewusste Lebensart. Und die Vibes spielen bei allem, was das Londoner Duo - Produzent NK-OK und Multiinstrumentalist Mr. DM - in seinem Blue-Lab-Hauptquartier austüftelt, eine gewichtige Rolle. und pulsieren durch einen Sound, dem sie selbst den Namen Jazztronica gegeben haben. Es ist ein Sound, in dem Elemente von Jazz, Hip-Hop, Soul, Funk, R&B, Boom-Bap und Musik der afrikanischen Diaspora zusammenfließen und sich miteinander vermischen.

Und mit diesem Sound sind Blue Lab Beats bei dem visionären Jazzlabel Blue Note Records, das einst die Londoner Jazz-Rap-Band Us3 in die Charts katapultierte und seit geraumer Zeit Heimat des aus Manchester stammenden Trios GoGo Penguin ist, wirklich bestens aufgehoben. Ihren Einstand bei dem Label gaben Blue Lab Beats eigentlich schon letztes Jahr auf dem gefeierten Tribute-Album “Blue Note Re:imagined”, für das sie Bobby Hutchersons Mittsiebziger-Klassiker “Montara” ein zeitgenössisches Groove-Update verpassten. Jetzt veröffentlichen Blue Lab Beats mit “Blow You Away (Delilah)” die erste Single, die als Teaser für die am 9. April erscheinende EP “We Will Rise” dient. Die fröhliche Nummer ist unüberhörbar von westafrikanischem Highlife und Afrobeat inspiriert und featuret den aus Ghana stammenden, aber heute in London ansässigen Sänger Ghetto Boy, der als “Prinz” der dortigen Afrobeat-Szene bezeichnet wird. Die coolen Bläserriffs zu dem Track steuerten Tenorsaxophonist Kaidi Akinnibi und Trompeter Dylan Jones vom Ezra Collective bei, zwei Musiker mit echten Jazz-Credentials.

“Wir sind mit allen möglichen Sounds aufgewachsen”, sagt NK-OK, der eigentlich Namali Kwaten heißt, “von Soul, Funk und Jazz bis Afrobeat, Highlife und Grime. Unsere Eltern haben diese Sachen zu Hause rund um die Uhr abgespielt, es ist ein Teil der Londoner Kultur. Und in unsere Platten lassen wir all diese Seele und Energie einfließen.” Der 22-jährige NK-OK ist bei Blue Lab Beats für die elektronischen Beats und Sounds zuständig, während der 27-jährige Mr. DM (wahrer Name: David Mrakpor) als instrumentaler Tausendsassa so ziemlich alles von Keyboards über Gitarre und Bass bis Schlagzeug, Mallets und Perkussion spielt.

Für Furore hatten Blue Lab Beats erstmals 2017 mit den EPs “Blue Skies” und “Freedom” gesorgt, bevor sie 2018 mit “Xover” ihr erstes Album herausbrachten. Anfang November 2019 erschien dann die EP “Vibe Central”, der noch im selben Monat das zweite Album “Voyage” folgte. Bei ihren Produktionen arbeiteten Blue Lab Beats nicht nur mit innovativen Größen der weltweiten Hip-Hop-Community wie Sampa The Great, OthaSoul oder Kojey Radical zusammen, sondern vor allem auch mit Musikern der aufregenden jungen britischen Jazzsene wie Moses Boyd, Nubya Garcia, Theo Croker, Ashley Henry, Femi Koleoso, Dylan Jones und Kaidi Akinnibi.

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