BAAUER

Das neue Baauer Album "Planets Mad" erscheint digital am 19. Juni via Lucky Me, inkl. Film! Die physische Variante des Albums erscheint am 31. Juli!

HIERanschauen: Baauer presents… PLANET’S MAD (The Movie)


Eine Welt, die unserer ganz ähnlich ist. Die Straßen sind leergefegt. Panik liegt in der Luft. Am Horizont braut sich ein Chaos zusammen. Ein vagabundierender Planet zieht seine Bahn durchs All: Er hat Kurs auf die Erde genommen – und wir können nichts daran ändern. Willkommen in der Welt von Planet’s Mad, dem epischen neuen Werk von US-Producer Baauer.

Planet’s Mad ist mehr als nur ein Album. Denn Baauer kreiert damit komplette Welten (die er dann aufeinanderprallen lässt) – und zwar durchweg leinwandgroß und ultrahochauflösend: Der Titel steht für ein immersives Universum, das sich einer der innovativsten Producer der aktuellen Poplandschaft ausgedacht hat. Mehr noch: Es bewegt sich, kommt auf uns zu. Schon sehr bald wird es unseren Teil der Galaxie erreichen...

Den Kern seiner neuen Vision stellt dabei, wie nicht anders zu erwarten, noch immer die Musik dar. Überraschend ist jedoch, woher einige der neuen Ideen stammen. Baauer war noch nie ein astreiner EDM-Producer. Hört man sich zum Beispiel heute, acht Jahre später, noch einmal seinen globalen Megahit „Harlem Shake“ an, stellt man überrascht fest, dass er neben dem massiven Drop, der das ganze Netz durchschütteln sollte, damals auch Electro-Rap aus den Achtzigern verarbeitet hat, genauso wie Latin-Einflüsse aus NYC...

Baauers Hip-Hop-lastiges Debütalbum Aa, das im Jahr 2016 erschienen ist, war daraufhin der nächste Schritt zu seinem persönlichen Ziel, „so ein seltsames, schräges Zwischending zu machen, das in keine Schublade passt“, wie er sagt. Mit Planet’s Mad verwirklicht er dieses Ziel, denn er durchbricht und zerschlägt so lange jede Art von Genregrenze, bis alles zu etwas dermaßen Komplexem und Verrücktem verschmilzt, dass man es unmöglich auf eine griffige Formel bringen könnte.

Dabei knüpft Baauer dieses Mal auch an Sounds an, die er schon in den Ohren hatte, als er gerade erst loslegte und als 13-Jähriger seine ersten eigenen Beats baute. Stadiongroße Big-Beat-Eskapaden aus den Neunzigern, der wuchtig-überschwängliche Maximalismus von Leuten wie Fatboy Slim und Basement Jaxx: Auf diese frühen Inspirationen bezieht er sich, wenn Baauer seine Live-Samples und surrealen Synthesizer-Sounds bis zum Anschlag aufreißt, er seine Breakbeats immer wieder in den roten Bereich treibt. Auch die animierte Supergroup Gorillaz war ein zentraler Referenzpunkt – schließlich stammt von ihnen die Idee, die eigene Musik mit multimedialem Storytelling zu kombinieren... und dabei ruhig die exzentrischen Aspekte in den Vordergrund zu rücken. Und schließlich waren unterschiedliche Filmsoundtracks eine weitere Inspirationsquelle, denn durch das Album zieht sich ein filmisches, episches, leinwandgroßes Element – passend zu einem ambitionierten Projekt wie diesem, wo doch eine ganze Welt erschaffen werden soll.

Die neuen Tracks entstanden parallel zur Geschichte des vagabundierenden Planeten (die es übrigens wirklich gibt im Weltall) und der Außerirdischen, die ihn bevölkern. Jeder dieser Außerirdischen entstand zeitgleich zu einem Stück der LP; wie in einem synästhetischen Akt, waren dabei klangliche Elemente gewissermaßen formgebend für das Aussehen: der üppige Regenwald-Vibe von „Cool One Seven One“ inspirierte beispielsweise prunkvolle Vogelarten, oder der frenetisch-interdimensionale Hyper-Rave der Single „Aether“ führte zu einer Kreatur, die einem Pterodaktylus ähnlich sieht. Die gute Nachricht für die Erdenbewohner in unserer Story: Sie alle sind gekommen, um Party zu machen.

Wie die Sache nun genau ausgeht, wenn diese beiden Welten miteinander kollidieren, werden wir im weiteren Verlauf des Projekts erfahren, wenn Baauer und sein Team die Geschichte nach und nach in Videos (wofür Rick Farin & Claire Cochran von Actual Objects verantwortlich sind), Social-Media-Posts und konkreten (wirklichen!) Aktionen zum Leben erwecken – und damit die Grenzen zwischen Fiktion und Realität weiter verwischen. In ein ganzes Universum lädt Baauer uns dieses Mal ein, und das Album ist erst der Anfang...

„Ich will Geschichten erzählen, und nicht einfach bloß Alben machen“, sagt Baauer abschließend. „Ich bin daran interessiert, mit ganz unterschiedlichen Medien zu arbeiten und so eine größere Welt zu erschaffen.“

Tracklist von Planet’s Mad:

  1. „PLANCK“ (3:17)
  2. „PLANET’S MAD“ (2:55)
  3. „MAGIC“ (3:44)
  4. „YEHOO“ (3:22)
  5. „PIZZAWALA“ (2:47)
  6. „REACHUPDONTSTOP“ (4:00)
  7. „HOT 44“ (4:27)
  8. „AETHER“ (4:02)
  9. „COOL ONE SEVEN ONE“ (4:17)
  10. „REMINA“ (0:57)
  11. „HOME“ (2:50)
  12. „GROUP“ (2:48)