AZYMUTH

Adrian Younge, Ali Shaheed Muhammad und Azymuth veröffentlichen das Album "JID 004" am 23.10.2020 via Jazz Is Dead!

Auf dem neuen Album “JID 004” haben die legendären brasilianischen Fusion Jazz Musiker alle Songs gemeinsam mit Adrian Younge und Ali Shaheed Muhammad eingespielt und beweisen einmal mehr ihre Fähigkeit, die musikalischen Grenzen neu zu ziehen.

Als Trio leisteten Azymuth Pionierarbeit für eine moderne Fusion aus Jazz, Rock und Funk. Mitte der neunziger Jahre, gerade als es schien, als hätte die Band ihren Schwung verloren, erhielten sie Auftrieb und die Anerkennung von DJs, Musikern und Clubs in London als Favoriten der blühenden Acid Jazz-Szene, die auch dazu beitrug, die Karrieren der brasilianischen Musikerkollegen Marcos Valle und Joyce wiederzubeleben. In der Zwischenzeit fanden DJs und Beatmaker wie MF Doom, Flying Lotus und Roni Size Inspiration und neuartige Klänge, die sie aus den klassischen Aufnahmen des Trios wiederverwenden konnten. Im Jahr 2008 schloss sich Ivan Conti mit Madlib, dem Underground-Lizenznehmer für Hip-Hop aus L.A., für ein gemeinsames Album namens Sujinho zusammen, das Jackson Conti zugeschrieben wird.   

Nach ein paar Platzierungen ihrer Songs auf populären Telenovela-Soundtracks nahmen sie ihr selbstbetiteltes Debütalbum Azimüth (1975) auf. Im selben Jahr debütierten sie auf der internationalen Bühne beim Montreux-Festival, was dazu führte, dass das Trio beim amerikanischen Plattenlabel Milestone für zehn Alben unter Vertrag genommen wurden und nebenbai den Jazzsänger Mark Murphy unterstützten.

Auch während der Aufnahmen als eigenständiges Trio brachten sie individuell und kollektiv weiterhin ihre einzigartigen Fähigkeiten in die Aufnahmen anderer ein. Sie bildeten die Kulisse für eine erstaunliche Anzahl klassischer Schallplatten während der Blütezeit der brasilianischen Popmusik von Anfang der siebziger bis Mitte der achtziger Jahre. Ihre Beiträge zur Diskographie von Jorge Ben, Tim Maia, Erasmo Carlos, Rita Lee und Hyldon sind nur die Spitze des Eisbergs.

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